Dokumentationsstelle für Dortmunder Kirchengeschichte ::
Erstkommunion 2016

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Erstkommunion 2016:

Dokumentationsstelle Dortmund gestaltet Schaufenster zur Erstkommunion

Pünktlich und passend zu den Erstkommunionfeiern in den kommenden Wochen hat die Dokumentationsstelle für Dortmunder Kirchengeschichte in der Bonifatius-Buchhandlung, Propsteihof, ein Schaufenster eingerichtet. Unter der Überschrift „Andenken an die Erstkommunion 1900 bis 1950“ werden verschiedene Exponate gezeigt, die der Dokumentationsstelle von privater Hand gestiftet wurden.
Das Spektrum reicht von großformatigen und mit Holzrahmen versehenen Erinnerungsbildern, die überwiegende eucharistische Motive zeigen; in einem Fall ist der Chorraum einer Dortmunder Kirche um 1900 abgebildet, aus heutiger Sicht eine wertvolle historische Aufnahme. Weiterhin folgt eine Zusammenstellung von kleinformatigen Andachtsbildern, die ebenfalls mit Namen, Datum und Unterschrift des Pfarrers ausgestattet sind und zum Einlegen in das Gesangbuch gedacht waren.
Neben Gesang- und Andachtsbüchern liegen als damalige Geschenke Rosenkränze aus der Zeit des Ersten Weltkrieges und den 30er Jahren aus, davon einer mit einem Etui in Buchform. Zu den Andenken zählen außerdem Glückwunschkarten, die von Verwandten und Nachbarn dem Kommunionkind zugesandt wurden; Exemplare von 1938 und 1950 sind zu bewundern.
Abgerundet wird die kleine Ausstellung der Dokumentationsstelle durch einen Informationstext und den Abdruck des früher oft gesungenen, auf Angelus Silesius (1624 – 1677) zurückgehenden Liedes „Jesu, Jesu, komm zu mir“. Die mündlich überlieferte Melodie des Liedes wurde aus dem Gedächtnis in Noten gesetzt.
Insgesamt vermittelt das Schaufenster einen Einblick in die Erstkommunionfeiern der Vergangenheit und regt an, über eine „zeitgemäße“ Feier der Erstkommunion nachzudenken.

Herbert Schnier

 

 

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