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Neues Buch zur Dortmunder Kirchengeschichte
"Neue Wege der katholischen Kirche in Dortmund
nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil
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Foto: pdp
Stellten im Katholischen Centrum ihr Buch „Neue Wege der katholischen Kirche in Dortmund nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil“ vor (v.l.):
Georg Borgschulte, Dieter Höltershinken, Pfarrer i.R. Norbert Neu und Pfarrer i.R. Wolfgang Dembski.

 

Dortmund, 02. Dezember 2015. Vor fünfzig Jahren, genau am 8. Dezember 1965, wurde das Zweite Vatikanische Konzil beendet. Es hat die katholische Kirche auch in Dortmund verändert. Die katholischen Pfarrer i.R. Wolfgang Dembski und Norbert Neu sowie Dieter Höltershinken von der Dokumentationsstelle für Dortmunder Kirchengeschichte haben engagierte Katholiken aus Dortmund gebeten, aus der Rückschau zu schildern, wie sie das Konzil und dessen Folgen erlebt haben.

Entstanden ist dabei eine Dokumentation mit 18 Berichten mit ganz unterschiedlichen, persönlichen, positiven und auch negativen Erfahrungen. „Neue Wege der katholischen Kirche in Dortmund nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil“ heißt der Titel des im Projektverlag erschienenen Buches. In einem ersten Kapitel über Gemeindeleben und Stadtkirche geht es unter anderem um die Gemeinden als „Geschlossene Gesellschaft oder Offene Orte“, um ein „Lebendiges Evangelium“, neue Formen der Messfeier, die „Familienkreise“, das „Ständige Diakonat“, eine veränderte „Gemeindekatechese“, Seelsorge und Bildungsarbeit sowie um das Ringen um neue Formen im „Synodalen Forum“.

Im zweiten Kapitel „Öffnung nach außen“ wird über den „Christlich-jüdischen Dialog“, die „Ökumene in Dortmund“, das „Dortmunder Interreligiöse Gespräch“ und das „Katholische Forum“ berichtet.

Im dritten Kapitel werden Initiativen, wie „Das Gasthaus in Dortmund“, die Hospizseelsorge, die Seniorenarbeit und die Hilfsaktion „Solidarität von Gemeinde zu Gemeinde – Partnerschaften mit Breslau und die St. Hedwig Stiftung“ dargestellt.

So ist eine Dokumentation entstanden, die auch heute Anregungen geben kann für die Gestaltung des kirchlichen Lebens. „Es ist kein theologisches Buch, sondern eine Sammlung von Zeitzeugenberichten und praktischen Beispielen“, erläutert Wolfgang Dembski.

Die Autorinnen und Autoren haben an vielen Stellen das katholische Leben in Dortmund maßgeblich mitgestaltet. Neben den Herausgebern stammen die Aufsätze von Heinrich Schreckenberg, Carl Drepper, Josef Eickhoff, Bernward Hallermann, Alfons Wiegel, Bernhard Blumenberg, Claus-Dieter Klais, Jutta Hanmann, Herbert Schnier, Klaus Fisching, Georg Borschulte, August Wilhelm Heckt, Ludger Rickert, Reinhard Ellbracht, Werenfried Wessel OFM und Therese Genz.

Am 14. Januar 2016 um 19.30 Uhr werden die Herausgeber und einige der Autoren das Buch in der Bonifatius-Buchhandlung, Propsteihof 6, vorstellen. Dort wird die Veröffentlichung auch in den nächsten Tagen erhältlich sein.

Angaben zum Buch:

Wolfgang Dembski, Dieter Höltershinken, Norbert Neu (Hg.)
Neue Wege der katholischen Kirche in Dortmund nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil
2015, 182 Seiten
ISBN 978-3-89733-381-9

Verkaufspreis: 14,90 Euro

Quelle dieses Artikels: Katholische Stadtkirche, Dortmund

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